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Wohltuende Wirkung - ein Tag in der Therme

An fünf Standorten sorgt Thermalwasser in den Thermen der Kannewischer Collections für eine besondere Badequalität. Und das nach einem sinnhaft ausbalancierten System bei einem typischen Besuchsverlauf

10 Uhr: 32 °C Wassertemperatur sind angenehm – wenn man sich bewegt. Dafür wird bei der Aquafit-Gymnastik von geschulten Trainern gesorgt. Vom Beckenrand aus geben sie zu animierenden Musikklängen Anweisungen, was zu tun ist – erst bei Aufwärmübungen, dann bei anderen für Beine, Rücken, Bauch, Schultern und Arme. Weil der Körper im Wasser spürbar weniger wiegt, schmerzen weder Knie noch andere Gelenke. Mitmachen kann deshalb jeder. Gleichzeitig muss wegen des Wasserwiderstands mehr Kraft aufgewendet werden, alle Muskeln arbeiten fleißig, das Herz schlägt schneller. Nach 20 Minuten ist bei allen Teilnehmern eine Pause willkommen

10.30 Uhr: Schwimmen auf einer Sprudelliege und vor Massagedüsen entspannen: In 35 °C warmem Wasser ist beides eine Wohltat, weil der Köper bei dieser Temperatur weder auskühlt noch überwärmt. 25 Minuten in einem der großen Innen- und Außen-Becken vergehen so auf angenehme Weise. Ab dieser Badedauer lässt im Thermalwasser laut einer Studie der Medizinischen Universität Graz und des Landesklinikums St. Pölten der Kortisol-Gehalt im Speichel signifikant sinken; Stress wird so nachweisbar abgebaut. Auch ansonsten tut man seinem Körper Gutes: Thermalwasser ist reich an wertvollen Mineralstoffen sowie Spurenelementen – und in seiner Zusammensetzung an jedem Standort ein unverwechselbares Unikat.

11 Uhr: Noch etwas wärmer ist es im Dampfbad, wo Feuchtigkeit nicht nur von außen wirkt: Als feiner Nebel schwebt sie in der Luft und gelangt über die Atemwege bis tief in die Bronchien. Bei der Sole-Inhalation tut zusätzlich natürliches Salz seine heilsame Wirkung. Danach heißt es Zähne zusammenbeißen: Denn auch eine Abkühldusche sollte sein, um den Kreislauf nicht überzustrapazieren. Alternative sind ein paar Züge im Kalt- oder Wassertreten im Kneipp-Becken: Erst geht es da im Storchengang durch 15 °C kaltes Wasser, dann durch mehr als doppelt so warmes. Danach fühlen sich Füße und Beine erfrischt und fit an.

12 Uhr: Nicht umsonst lautet das Motto der Kannewischer Collection „Willkommen im Wohlfühlen“: Thermalwasser sorgt in allen Becken für eine besondere Badequalität – egal ob im Strömungskanal, wo man sich einfach treiben lassen kann, oder in 38°C warmen Whirlpools. Am liebsten würde man ausschließlich die genießen. Doch ein Bad bei diesen Temperaturen ist so anstrengend wie ein Sauna-Besuch und sollte nicht länger als zehn Minuten dauern. Außerdem macht warmes Wasser wohlig müde. Zum Glück stehen nach dem Abkühlen ausreichend Ruheliegen für eine kleine Siesta bereit.

13 Uhr: Den Kurzurlaub spontan um ein, zwei Stunden verlängern? Kein Problem für Kunden der Kannewischer Collection. Am Ende ihres Besuchs lässt sich der Aufpreis bequem am Ausgang zahlen. Erst dort sind wieder Karte oder Bargeld gefragt; in der Therme selbst kommt man statt Bargeld mit einem Armband aus. Auf dieses werden Essen und Trinken im Restaurant aufgebucht. Beim Warten kann man im Prospekt „Gesundes Baden im Thermalwasser“ dessen Zusammensetzung, medizinische Indikationen und weitere positive Aspekte nachlesen. „Sanus per aquam“ – gesund durch Wasser: Dieses römisches Sprichwort besitzt auch heute noch Gültigkeit.

Gut zu wissen: Wenn Regenwasser in der Erde versickert, ist das der Beginn einer bereichernden Reise. Auf dem Weg durch Gesteinsschichten nimmt es Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Tritt es mit einer Temperatur von mindestens 20° C als Quelle oder Bohrung wieder zu Tage, darf es offiziell Thermalwasser genannt werden. Bei der so genannten Balneotherapie wird Wasser aus Heilquellen gezielt für Bäder, zum Trinken sowie Inhalieren eingesetzt. Und dass sowohl bei chronischen Krankheiten als auch zur Prävention und Rehabilitation. Auch die Kannewischer Collection nutzt es an ihren fünf Standorten: Mit dem mineralreichsten Wasser in Baden-Württemberg speisen zwölf Quellen das Friedrichsbad sowie die Caracalla-Therme in Baden-Baden. Mehr als 30 Mineralstoffe und Spurenelemente liefert der Robert-Kampe-Sprudel für die Emser Therme. Eine zwölfmal höhere Mineralstoffkonzentration als die Mindestanforderungen für Heilbrunnen hat der Schönbornsprudel in der KissSalis Therme in Bad Kissingen, die 8-fache Mineralisation der Mindestanforderungen die Bad Salzufler Thermalsole in der VitaSol-Therme. Äußerst reichhaltig mineralisiert ist die 24-prozentige Thermal-Sole in der Spreewaldtherme, die unverdünnt mit dem Wasser des Toten Meeres vergleichbar ist.

 

 

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